Obst
Die Früchte der Liebe
Sind zum Dörrobst
Der Erinnerung geworden
Habe mich heute entschlossen
Angesichts
Einer scharfen Zange
Nicht meinen Finger
Nur den goldnen Ring
Herzugeben
Du hast dich
Als eine weiche Schneeflocke
Leise
Auf mein Fensterbrett
Gesetzt
Unser Schicksal nur
Dass ich dich wärmen wollte
Liebe ist unendlich
Weit und gross
Heute Abend
Und weil du willst
Dass das Heute
Alleine zählt
Streiche ich alle
Wenn und aber
Möglichst auch
Für morgen
Wir werden irgendwann
Hinaustreten
Eingehüllt in dicke Wintermäntel
Zwei schwarze Gestalten
Durch fremde Gärten schleichen
Und spitze Zäune überklettern
Draussen auf dem freien Feld
Werden klamme Hände
Nach blauen Sternen greifen
Oder besser gleich den Mond stehlen
Damit im warmen Zimmer
Er
Unsere Liebesnacht erhellt
Der Nebel blies die Häuser weg
Und die graue Strasse
Selbst die Herbstbäume
Hängen losgelöst im Himmel
Du ich habe Zeit und Platz
Für meine Gedanken
Du ich habe Zeit und Platz
Für dich
Der Nebel blies die Häuser weg
Und was uns bleibt
Ist die zeitlose Nacht
Für unsere Liebe