Am Bahnsteig
Deine Ankunft steht bevor
Und
Du magst dich fragen
Ob du bei mir
Auch
Ankommst
Deine Ankunft steht bevor
Und
Du magst dich fragen
Ob du bei mir
Auch
Ankommst
Unsere Liebe
Gleicht dem Flug zweier Vögel
Kurze gemeinsame Schläge
Über der Unendlichkeit
Unsere Ringe
Sind nicht dieselben
Wir streichen uns die Flügel
Aber brechen sie
Nicht
Erzählst du immer
Wieder von dir
Dann seh ich dich
Und du wirst Körper
Und Geruch
Und Bild in mir
Just als er aufging
Blieb der Mond
Hängen
An einem Ast
Der alten Eiche
Die Sonne
Heute Morgen
Hat ihn
Bleich
gelacht
Du liegst dort
Ich liege da
Unsre Träume steigen auf
Meiner von hier
Deiner von dort
Verbinden sich in der Unendlichkeit
Eins werden
Eins sein
Wenigstens im Traum
Heute fehlst du mir
Ich will gar nicht ins Bett
Weiss schon
Die Decke wird kalt sein
Und der Raum viel zu weit
Ich kann dann gar nicht schlafen
Mit so viel Einsamkeit
Weiss schon
Am Morgen bleiben Lippen unberührt
Und niemand fragt nach meinem Traum
Liege dann lange wach
Und wein zum hellen Mond
Weiss schon
Morgen wirst du hier sein
Eigentlich wunderbar
Das Leben
Dein Wäsche
Trägt deine Farbe
Gondelnd im Frühlingswind
Ich stell mir vor
Wie du aussiehst
Sie nicht tragend